Consulting, Kunst + Kultur

Was macht eigentlich eine Zukunftsakademie?

Das fragten sich viele, die mit der Zukunftsakademie NRW nach ihrer Gründung durch das Land NRW, die Stiftung Mercator und das Schauspielhaus und die Stadt Bochum zu tun hatten. 2017 dann die Wende mit der neuen Geschäftsführerin Inez Boogaarts. Und für mich die Gelegenheit, die Zukunftsakademie bei ihrer Profilschärfung strategisch zu beraten.

Diversität, Interkultur, Stadtgesellschaft, kulturelle Bildung, urbanes Lernen – die Zukunftsakademie (ZAK) NRW besetzt ein thematisches Spannungsfeld mit Potenzial. Die interessante Aufgabe nun: ein klares Profil herauszubilden und dabei einen Bedarf zu bedienen, der für den NRW-Kultursektor einen Mehrwert liefert.

In mehreren internen Workshops erarbeitete ich dafür gemeinsam mit der ZAK die strategischen Eckpunkte und Ziele für die zukünftige Profilschärfung. Mit umfangreichen Analysen der Stärken und Schwächen der ZAK sowie ihrer Chancen und Gefahren im Markt lieferte ich die fundierte Grundlage für die Formulierung der neuen Strategie. Aus der Analyse leitete ich die operativen Ziele für die ZAK ab und segmentierte die möglichen Zielgruppen. Daraus ergab sich eine neue, schärfere Positionierung der ZAK, die von der gesamten Organisation verstanden und mitgetragen wurde. Außerdem wurde eine konkrete Roadmap entwickelt, mit deren Hilfe das Team der ZAK seine operativen Ziele innerhalb eines gesetzten Zeitraums erreichen kann.

Erstes Zwischenergebnis: Die ZAK wird von der Öffentlichkeit und ihren Stakeholdern besser verstanden und mit einer klaren Position und Rolle in Zusammenhang gebracht – nämlich dass sie sich in NRW als Impulsgeberin und Dienstleisterin für die Öffnung der Kulturinstitutionen für mehr Vielfalt und Teilhabe einsetzt.

Bildquelle: Internet/YouTube